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Kosmos Elektronik XN3000

XN3000
Ein Elektronik-Experimentierkasten, der aktuell am Markt erhältlich ist, ist der XN3000 des Herstellers Kosmos. Der Kasten besteht aus einem zweiteiligen Pultgehäuse aus Kunststoff. Er bietet ein Bedienpanel mit eingebautem Drehkondensator, zwei Potentiometern, einem Drehspulmesswerk, einem Lautsprecher, sowie Leuchtdioden.
Das Bauteilsortiment besteht aus handelsüblichen bedrahteten Widerständen und Axialkondensatoren, die bereits auf das Rastermaß des Stecksystems vorgebogen sind.

Die Bauelemente werden jeweils durch eine Steck-/Klemmverbindung miteinander verbunden. Jede Klemme nimmt vier Kontakte auf. Komplexere Bauteile wie Transistoren oder IC´s, sind auf kleinen Platinen vormontiert und werden “im Stück” auf die Klemmblöcke gesteckt. Dazu gehören unter anderen auch der NE555 Timerbaustein, ein kleiner Verstärker-IC und ein Logikbaustein der 40er Serie. Betrieben wird der Elektronik-Baukasten mit einer 9V Blockbatterie. Er besteht aus insgesamt 326 Teilen und das Handbuch bietet eine große Anzahl von Experimenten. Insgesamt sind es 313. Sie reichen von einfachsten Grundschaltungen wie Spannungsteiler, Vorwiderstand und Leuchtdiode, bis hin zu Transistorschaltungen wo Arbeitspunkt und Gegenkopplung erklärt wird. Viele Experimente werden mit dem Timer IC durchgeführt. Die Grundlagen der Optoelektronik werden angeschnitten und auch die Welt der Operationsverstärker.



Der Hersteller wirbt auf der Verpackung wie folgt:
Die ganze Welt der Elektronik!
  • Wie funktioniert der Transistor
  • Wie arbeitet ein Operationsverstärker
  • Was ist ein IC?
Mit Schaltungen aus der Praxis und dem vielfältigen Materialsatz entstehen schnell elektronische Geräte wie Radio, Luxmeter, Verstärker und Zeitschalter. Und beim Bau einer Lichtschranke mit Infrarot-LED und Fototransistor wird die Optoelektronik verständlich. So erfährst du alles über Strom, Spannung, Widerstand, Halbleiter sowie analoge und digitale Schaltungstechnik…



Drohne oder drone ... HUBSAN X4

Ein neues Gadget aus dem technischen Bereich ist der Funk Quadrokopter Hubsan X4. (danke Ralf und Nadja :D )

Es handelt sich dabei um einen Miniaturquadrokopter,  in Handflächengröße, der sich als wahres Kraftpaket entpuppt. Gesteuert wird er über einen 2,4GHz Handsender in sechs Achsen. Der Sender ist in Mode1 und Mode2 (Gas am linken Hebel) konfigurierbar. Ein LC-Display am Sender informiert über die aktuellen Einstellungen und eine Mehrfarbenleuchtdiode zeigt den Einschaltzustand an und auch, ob eine Funkverbindung zur Drohne besteht.

Die Drohne ist auf einem, sehr leichten (crashfesten) Chassis aufgebaut, das auch "rekursive Sollbruchstellen" besitzt. Das bedeutet, im Crashfall hakt ein Teil des betroffenen Motorauslegers aus, anstelle abzubrechen. Man kann es dann einfach wieder einklicken. Ebenso gibt es die Möglichkeit, das mitgelieferte Trainingsgestell zu montieren, um die Propeller zu schützen.
2,4GHz Handsender

Die Stromversorgung im Sender wird von vier Stück AAA-Batterien übernommen. Die Drohne selbst wird von einem LiPo-Akku versorgt, der über einen mitgelieferten USB-Adapter geladen wird. Man benötigt nur mehr einen USB-Netzadapter (Handy-Ladestecker) oder einen PC/Laptop als Spannungsquelle.
Im voll geladenen Zustand und mit moderater Flugweise kann man eine Flugzeit von knapp sieben Minuten erreichen. Vor dem Flugende wird per blinkeden LEDs gewarnt, sodass man noch problemlos eine sichere Landung durchführen kann. Das Wiederaufladen des Akkus benötigt knapp 30-45 min.
480p Kamera
 Als weiteres besonderes Feature hat die Drohne eine kleine Kamera an Board. Sie bietet eine Auflösung von 480p. Es gibt aber auch eine Version mit einer 720p Kamera. Die Kameradaten können direkt auf einer MicroSD-Karte gespeichert werden. Die Aufnahme wird vor dem Flugbeginn per Tastendruck an der Drohne gestartet und sollte vor dem Abschalten wieder beendet werden. Das Ergebnis ist dann ein ".avi" Containerfile das auf jedem PC wiedergegeben werden kann.
Der Bildausschnitt ist nicht sehr weitwinkelig und im Indoorbetrieb gerade noch akzeptabel. Man benötigt auch reichlich Licht um einigermaßen scharfe Bilder zu erhalten. Im Outdoorbetrieb funktioniert das jedoch sehr gut.
Die Steuerung ist mit ein wenig Übung recht schnell zu erlernen und es macht viel Spass damit zu hantieren.
Hier ein kurzer Testflug

Multimeter analog

Ein guter Bekannter der älteren Technikergeneration ist sicherlich das analoge Vielfachmessgerät des Herstellers Unigor. In diesem Fall handelt es sich um das Modell Unigor 6e aus den 70er Jahren.

Ein Auszug aus dem Vorwort des Bedienungshandbuches:

Das elektronische Vielfachinstrument Unigor 6e verbindet die Vorteile der klassischen Meßtechnik mit denen der modernen Elektronik.
Es wurde speziell für Messungen auf dem Gebiet der Elektronik und für all jene Anwendungsfälle entwickelt, bei denen praktisch leistungslos gemessen werden soll. Die hohe Empfindlichkeit wird mittels eines batteriebetriebenen Transistorverstärkers erreicht.
Der Feldeffekt-Transistorzerhacker für Gleichstrommessungen und die mehrfache Gegenkopplung garantieren eine hohe Stabilität und vernachlässigbare Drift. Der große Meßbereichsumfang und die hohe Genauigkeit von 1% bei AC und DC, ermöglicht den universellen Einsatz im Rundfunk- und Fernsehservice in Prüffeld und Laboratorien.

Das "6e" bietet insgesamt
  • 54 Gleich- und Wechselstrom-/Spannungsbereiche
  • 13 dB-Bereiche
  • 12 Widerstands- und Kapaziätsbereiche
  • 2 Temperaturbereiche
Messbereiche des "6e"



Die elektronischen Baugruppen des Messgerätes werden von vier 1,5Volt Batterien gespeist und nehmen einen Strom von ca. 2.5mA auf. Der Arbeitsbereich der Elektronik liegt zwischen 4Volt und 7Volt. Die Batterie wird mit dem Drehschalter (der auch gleichzeitig den R,C Justierknopf darstellt) eingeschaltet. Zur Überprüfung der Batteriespannung ist am Messbereichsschater eine Kontrollstellung vogesehen.

Das Unigor 6e bietet auch eine Vielzahl von Schutzeinrichtungen und ist daher vor Beschädigungen durch falsche Handhabung und Überlast geschützt. (Ich kann mich aus meiner HTL Zeit allerdings auch ganz gut erinnern, dass das nicht immer der Fall ist :D )

Das Unigor 6e besitzt eine elektromechanische Schutzschalterfunktion. Deren Relais spricht bei Überlastungen mit Gleichstrom und Wechselstrom an und benötigt keine Hilfsenergie. Der Schutz bleibt daher auch bei ausgeschaltetem Batterieschalter oder leerer Batterie voll wirksam. Das Wiedereinschalten bei bleibender Überlast wird durch eine spezielle Schaltmechanik verhindert.
Weiters bieten Schmelzsicherungen einen Schutz bei den höheren Strombereichen, um bei Kurzschluß oder vor dem Auslösen des Schutzschalters anzusprechen.
Gegen Überspannungen an den Eingängen befinden sich Spannungsableiter an den Eingangsklemmen, deren Überschlagspannung niedriger als die der Innenschaltung ist.
Scalenblatt des Unigor 6e


























Der Flammenfresser

Flammenfresser
Ein kleines Mechanik Projekt beschäftigte mich diesmal. Es geht dabei wieder um einen Heißluftmotor. Diesmal aber nicht um den Stirlingmotor, sondern den sogenannten "Flammenfresser".

Bei der Suche im WorldWideWeb bin ich unter anderem auf die Website von Herrn James Maiwald gestoßen. Herr Maiwald ist ein ambitionierter Modellbauer und Spezialist im Bereich Stirling- und Vakuummotoren. Er entwickelt und fertigt eigene Modelle in allen Varianten und bietet sie auch als Bausatz an.
Genauer gesagt ist es ein Vakuummotor, der im Volksmund eben auch Flammenfresser genannt wird. Er zählt zu den Heißluftmotoren, ist aber im Gegensatz zur Stirlingmaschine ein offenes System.

Technisch gesehen handelt es sich um einen atmosphärischen Motor, da hier der äußere Luftdruck die Arbeit leistet (vergleichbar dem ersten Ottomotor). Dadurch ist die maximale Kolbenkraft auf das Produkt aus Kolbenfläche und Luftdruck beschränkt. (Wikipedia)



Und um genau ein solches Model (den Flammenfresser liegend) handelt es sich hier. Wie ich den Motor zusammenbaue und das erste mal Inbetriebnahme ist im folgenden kurzen Video zu sehen…

Weitere Informationen und interessante Modelle und Bausätze findet man auf der website von Herrn Maiwald: www.kellergeist71.de


Radio im Retrolook - Das Finale

Nachdem jetzt die Frontplatte gefräst ist, kann sie gereinigt und die Gravuren mit schwarzem Lack versehen werden. Nach dem Antrocknen des Lacks in den Vertiefungen der Gravur, wird die überstehende Farbe mit Lösungsmittel entfernt. Nun konnte die gesamte Platte mit Klarlack lackiert werden.

Während die Lackierung der Frontplatte trocknet, ist wieder das Holzgehäuse an der Reihe. Die
Holzgehäuse ist lackiert
Montagelöcher für die Platinen, Lautsprecher usw. wurden gebohrt und anschliessend das Holz mit einer etwas dunkleren Holzbeize eingelassen. Nach Trocknen derselben bekommt auch das Holzgehäuse einen Klarlacküberzug.


Im nächsten Schritt werden die Bedienelemente (Schalter und Drehimpulgeber), sowie das LC-Display an der Frontplatte angebracht. Die ausgefrästen Stege für die Lautsprecherverkleidung werden mit schwarzem Stoff hinterlegt. (Für den Stoff musste ein T-Shirt herhalten).
Bedienelemente an der Frontplatte







Die Lackierung des Gehäuses trocknete cirka einen Tag. Nun kann mit dem Montieren der Lautsprecher und der Platine begonnen werden.
Einbau der Lautsprecher
 Die Platine wird mit Abstandhaltern am Gehäuseboden verschraubt.
Montage der Platine
Jetzt fehlt noch eine geeignete Stromversorgung. Hierzu wurde ein kleines Netzteil gebaut, das lediglich aus einem Eisenkerntransformator mit anschließender Gleichrichtung, Glättung und Spannungsstabilisierung mit einem LM7809, also 9V DC, besteht. Dafür wurde eine kleine Platine gefertigt (ca. 5x8cm) und ebenfalls in das Gehäuse mit Abstandhaltern eingebaut.
Netzteil 240V AC auf 9V DC bei max. 350mA
Nachdem nun alles zusammengebaut ist, werden die Verstärkersymetrien und Pegel nochmals mit Signalgenerator und Oszilloskop eingestellt und optimiert.
 
Einstellarbeiten
Der fertige Radioempfänger sieht nun von der Frontseite so aus...
Radio von vorne
und die Geräterückseite ist im nächsten Bild dargestellt:
Rückseite
In dem kurzen Video ist das Radio im Betrieb zu sehen:


TEDDY automatic

Aus den Jahren 1970-1972 stammt der Radioempfänger TEDDY AUTOMATIC 100 vom deutschen Hersteller ITT - Schaub Lorenz. Es handelt sich dabei um einen Multibandempfänger, der die Wellenbereiche Langwelle, Kurzwelle, Mittelwelle und UKW abdeckt.
Er ist ausgelegt für Netz und Batteriespannung (110-127V/220-240V und im Batteriebetrieb für 4x1,5 Volt Zellen der Größe AA).
Die Ausgangsleistung beträgt 0,8Watt und wird mit einem dynamischen Ovallautsprecher übertragen.
Der technische Aufbau lt. Hersteller besteht aus 6AM Kreisen und 9FM Kreisen. Das Empfängerprinzip ist ein SUPERHET mit ZF 460kHz und 10,7MHz. Das Gehäuse besteht aus Kunstoff (Thermoplast) und hat die Abmessungen von 215x127x70 mm bei einem Gewicht von 1,2kg.
Schalter für Bandwahl

Anschluß für externe Quelle und Verstärker