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Geigerzähler - die Software

Wie vor längerer Zeit im Blog angekündigt, soll der Geigerzähler nun eine Software bekommen, die nicht nur die Pulse des Zählrohres zählt, sondern sie auch auf eine Einheit bezieht. Hierzu waren aber noch kleine Änderungen an der Hardware notwendig. (genauergesagt habe ich andere Pins des Arduino verwendet - was bedeutet: Leiterbahnen durchtrennen und mit Schaltlitzen neu verlegen). Hier eine Liste der Änderungen:





  • die Leitung von Pin4 Arduino zu Pin D7 vom LCD unterbrechen
  • die Leitung von Pin5 Arduino zu Pin D6 vom LCD unterbrechen
  • D7 vom LCD an Pin12 vom Arduino verbinden
  • D6 vom LCD an Pin13 vom Arduino verbinden
  • der Zählimpuls wird von TP3 auf Arduino Pin4 geschaltet
  • die Verbindung TP3 zu Arduino Pin23 wird getrennt

Daraus ergibt sich folgende I/O Port/Pin Belegung:
LCD Display:
RS - Ardunio PIN18 - Arduino  I12
EN - Arduino PIN17 - Arduino  I11
D4 - Arduino PIN11 - Arduino  I5
D5 - Arduino PIN6  - Arduino  I4
D6 - Arduino PIN13 - Arduino I7
D7 - Arduino PIN12 - Arduino  I6
Weitere Pins:
COUNT - Arduino PIN4 - Arduino I2
BUZZ - Arduino PIN14 - Arduino I9
STATUS - Arduino PIN3 - Arduino I1
SET - Arduino PIN2 - Arduino I1

Hier der Arduino Code:
 /* Geiger Vx.1 geändertes pinning  
 * Pinzuordnungen allgemein für LCD  
 * RS to IO12 (pin18)  
 * EN to IO11 (pin17)  
 * D4 to IO5 (pin11)  
 * D5 to IO4 (pin6)  
 * D6 to IO7 (pin13)  
 * D7 to IO6 (pin12)  
 * R/W to ground  
 * VSS to ground  
 * Pinzuordnungen für Counter  
 * count to IO2 (ic pin4) = INT0  
 * buzzer to IO9 (ic pin15)  
 */  
 // include libraries  
 #include <LiquidCrystal.h>  
 // interfacepins initialisieren  
 LiquidCrystal lcd(12,11,5,4,7,6);  
 // Dosiskobersionsfaktor - CPM to uSV/h  
 #define dconv 0.007 //(ca Umrechnung aus Diagramm Datenblatt des ZP1400 Zählrohrs)  
 // Konstanten Hardware I/Os  
 const int buzzerpin = 9;  
 const int geiger_input = 2;  
 const int keystat = 0;  
 const int keyset = 1;  
 // Variablen  
 long count = 0;  
 long countPerMinute = 0;  
 long timePrevious = 0;  
 long timePreviousMeassure = 0;  
 long time = 0;  
 long countPrevious = 0;  
 float radiationValue = 0.0;  
 void setup(){  
 pinMode(geiger_input, INPUT);  
 Serial.begin(19200);  
 //setup LCD und Begruessungsanzeige  
 lcd.begin(8, 2);  
 lcd.clear();  
 lcd.setCursor(0, 0);  
 lcd.print(" Geiger ");  
 lcd.setCursor(0,1);  
 lcd.print("Counter ");  
 delay(1000);  
 lcd.clear();  
 lcd.setCursor(0, 0);  
 lcd.print("V0.0 beta");  
 delay(1000);  
 lcd.clear();  
 lcd.setCursor(0,1);  
 lcd.print("ibiretro");  
 delay(500);  
 for (int i=0;i<8;i++){  
 delay(200);  
 tone(buzzerpin,i*100,100);  
 lcd.scrollDisplayLeft();  
 }  
 delay(500);  
 lcd.clear();  
 lcd.setCursor(0, 0);  
 lcd.print("CPM=");  
 lcd.setCursor(4,0);  
 lcd.print(6*count);  
 lcd.setCursor(0,1);  
 lcd.print(radiationValue);  
 attachInterrupt(0,countPulse,RISING);  
 }  
 void loop(){  
 if (millis()-timePreviousMeassure > 10000){  
 countPerMinute = 6*count;  
 radiationValue = countPerMinute*dkonv;  
 timePreviousMeassure = millis();  
 lcd.clear();  
 lcd.setCursor(0, 0);  
 lcd.print("CPM=");  
 lcd.setCursor(4,0);  
 lcd.print(countPerMinute);  
 lcd.setCursor(0,1);  
 lcd.print(radiationValue,4);  
 lcd.setCursor(6,1);  
 lcd.print(" uSv/h");  
 /* zum debuggen   
 Serial.print("cpm=");Serial.print(countPerMinute,DEC);  
 Serial.print("uSph=");Serial.println(radiationValue,4);  
 */  
 count = 0;  
 }  
 }  
 void countPulse(){  
 detachInterrupt(0);  
 count++;  
 tone(buzzerpin,1000,10);  
 while(digitalRead(2)==1){  
 }  
 attachInterrupt(0,countPulse,RISING);  
 }  

Retro Controller ganz neu


NES - Nintendo Entertainment System ist sicher auch noch vielen ein Begriff. Es war die 8-Bit Spielekonsole der Firma Nintendo, die Mitte der 80iger Jahre auch in Europa verkauft wurde und die Jugend der Zeit geprägt hatte. Mittlerweile ist sie doch ein Museumsstück, das bereits den Titel "Retro" verdient. Vielleicht auch aus diesem Grund, beginnt sie in der Retrogamergemeinde wieder aufzuleben. So soll beispielsweise noch dieses Jahr ein Remake der NES in miniaturisierter Form mit moderner Technik und vorinstallierten Spielen auf den Markt kommen.

Auch über Emulatoren für alle möglichen Plattformen kann man die alten NES Spieletitel wieder zum Leben erwecken. Um diese Spiele auch "artgerecht" bedienen zu können, (natürlich geht es auch mit der PC Tastatur oder über den Touch-Screen am Handy) hat das Unternehmen 8Bitdo Tech den NES30 GamePad Controller auf den Markt gebracht. Es handelt sich dabei um einen Wireless Bluetooth Controller der exakt dem originalen NES Controller nachempfunden wurde. Er ist mit einem Integrierten Akku ausgestattet, der über eine MicroUSB Kabelverbindung geladen werden kann. Der Controller ist so konstruiert, dass er sowohl als PC-Gamecontroller, als Joystick, als Bluetooth-Keyboard und als USB Joystick konfiguriert werden kann. Das lässt sich über fünf unterschiedliche Modes realisieren. Diese Modes können durch Tastenkombinationen während des Einschalten ausgewählt werden. Die Tabelle unten zeigt die unterschiedlichen Modi:

Mode1Mode2Mode3Mode4Mode5
JoystickBT-KeyboardiCadeEmu-TouchUSB-Joystick
Power ONSTARTSTART+BSTART+ASTART+XKabelverbindung
Blaue LED blinken1x2x3x4x-
OSWIN AndroidWIN/Apple AndroidAndroid AppleAndroid AppleWIN



Im Bild ist die USB-Ladebuchse zu sehen, rechts davon sind zwei Status-LEDs 

auf der Rückseite der Platine ist der Akku untergebracht


die Platine des Controllers; der die Firmware des Mikrocontrollers kann aktualisiert werden

Kontaktmatten stellen die Tasten dar. Unter den beiden Schultertasten liegen echte Mikrotaster ...

Hier wird der Emulator "NES Emu" auf einem Android-Handy mit dem NES30 bedient ;)



VFD - Uhrenbausatz

Uhren und Zeitmessgeräte, auch die nicht-mechanischen, gehören zu meinen Interessengebieten. Vor allem, wenn die Uhrzeit  mit optisch schönen Anzeigen dargestellt wird, bin ich Feuer und Flamme. Dazu zählen Nixie-Anzeigeröhren und auch die VFD-Röhren. Über letztere handelt dieser Blogeintrag. Hier hat Herr Günter Rother (www.grother.de) einen sehr schönen Bausatz zusammengestellt, der schnell und einfach zusammen zu setzen ist. Es sind alle zum Aufbau benötigten Teile enthalten und man kann gleich loslegen.



Auf einer zweiseitigen, gelayouteten und mit Lötstoplack versehenen Platine mit den Abmessungen 100x50 mm findet die Uhrenschaltung Platz, bei der als Anzeige für jede Ziffer je eine 7-Segment VFD-Röhre verwendet wird. VFD bedeutet hier Vakuum-Fluoreszenz-Display. Die Funktionsweise ist hier nicht wie bei Nixieröhren eine Glimmentladung, sondern wie bei Elektronenröhren, eine, von einer direkt beheizten Kathode emittierte Elektronenwolke, die auf einer Leuchtschicht - Anode (Phosphor) auftrifft. Die Spannung zwischen Kathode und Anode liegt hier üblicherweise zwischen 20V und 50V. Mit einem Steuergitter vor den Segmenten können die Elektronen gezielt gebremst werden. Somit ist eine Ansteuerung einzelner Segmente möglich.


Treiberbaustein für die IV-3 VFD-Röhre ist ein LB1240 Display Tube Driver IC, der acht voneinander unabhängige Darlingtonstufen beinhaltet. Jeder Ausgang ist in der Lage 30mA bei maximal 55V zu treiben. Die Eingänge des LB1240 werden über einen Atmel AT89C2051-12PU angesteuert und mittels vier Transistoren wird jede Röhre per Multiplexing geschaltet. Getaktet wird der Atmel mit 11.0592Mhz. Ein DS18B20 Temperatursensor ist ebenfalls in den Bausatz integriert, um auch die Temperatur anzeigen zu können. Der DS18B20 ist ein 1-Draht Digital-Temperatursensor, einstellbar  in 9 bis 12 Bit-Auflösung   an 5V Spannungsversorgung und mit einer Ansprechzeit von 94ms bis 750ms, je nach Auflösung. Der Mikrocontroller ist bereits mit der Firmware für die Uhr geflashed und direkt einsatzbereit. Die IC´s sind gesockelt, 1/25W Kohleschichtwiderstände auf Band und sogar alle Schrauben, Abstandhalter und vorgefertigte Acrylglasplatten für ein finales Gehäuse sind vorhanden.


Die gesamte Schaltung wird mit einem 50Hz Steckernetzteil mit konventionellem Eisenkerntransformator versorgt. Die Spannungen an Board werden mit einem 7905 Linearregler für die 5V und einem fertigen DC/DC Convertermodul (Step-UP-Wandler) für die ca.30V Anodenspannung erzeugt. Bedient wird die Uhr über zwei Mikrotaster, mit denen Stunden und Minuten eingestellt werden können.
Ein kurzes Video über den Zusammenbau und die fertige Uhr kann hier angesehen werden:




Guter Ton mit Raspberry PI



Nach schon einigen Projekten und Versuchen mit dem Raspberry PI, bin ich immer wieder einmal auf die Problematik mit der schlechten, verrauschten Tonqualität des Raspi-Audioausgangs gestoßen. Der analoge Ton besteht ja nur aus einem einfachen PWM (PulseWidthModulation) Signal, das über ein paar Filtercaps direkt an die Klinkenbuchse des Raspberry geschaltet ist. Für viele Anwendungen reicht das sicherlich, wenn man nur eben einmal ein paar Töne ausgeben will. Soll´s aber Musik sein, oder wie in meinem Fall ein vernünftiger Ton bei der Retro-Gamestation, die mit "retropie und der EmulationStation" läuft, so reicht die Qualität einfach nicht aus.
Hier sollte man dem Raspberry PI einen richtigen Soundchip, also Soundkarte verpassen. Im Internet wird man schnell fündig und so habe ich mir bei einem Onlineshop  um gerade einmal 2,90 Euro eine USB - Soundkarte bestellt. Die Karte, oder besser, der USB Dongle besitzt zwei 3,5mm Klinkenbuchsen. (einen Audio-Ausgang und einen Mikrofon-Eingang).



Die Installation ist schnell durchgeführt. Will man ein bestehendes System umrüsten, so ist einfach der Klinkenstecker der Lautsprecherzuleitung vom Raspberry abzuziehen und in den Audioausgang des Raspberry einzustöpseln. Der USB Stecker kommt in einen freien Port des Raspberry.

Der Hardwareteil ist somit erledigt und es kann mit dem Anpassen der Software begonnen werden. Nach dem Booten der Retropi-Maschine und dem Einloggen in die Konsole kann man überprüfen, welche Geräte am USB-Bus erkannt wurden. Nach der Eingabe von:

pi@retropie:~ $ lsusb

werden alle am USB-Bus angeschlossenen Geräte gelistet:

Bus 001 Device 007: ID 1516:1603 CompUSA Flash Drive
Bus 001 Device 006: ID 03f0:034a Hewlett-Packard
Bus 001 Device 005: ID 16c0:05e1 Van Ooijen Technische Informatica Free shared USB VID/PID pair for CDC devices
Bus 001 Device 004: ID 0d8c:013c C-Media Electronics, Inc. CM108 Audio Controller
Bus 001 Device 003: ID 0424:ec00 Standard Microsystems Corp. SMSC9512/9514 Fast Ethernet Adapter
Bus 001 Device 002: ID 0424:9514 Standard Microsystems Corp.
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub

In diesem Fall ist der C-Media Electronics, Inc. CM108 Audio Controller unsere USB - Soundkarte. Als nächsten Schritt überprüft man die Reihenfolge (Priorität) der geladenen Soundmodule.

pi@retropie:~ $ cat /proc/asound/modules

Als Ergebnis kommt:
0 snd_bcm2835
1 snd_usb_audio

Das bedeutet die Soundausgabe des BCM2835 ist als erstes gelistet. Wir wollen jedoch alle Tonausgaben über den USB-Ausgang hören. Dazu muß die Datei "alsa-base.conf" wie folgt angelegt werden. (auf einigen Systemen ist sie bereits vorhanden - hier sind dann nur die Prioritäten anzupassen)

pi@retropie:~ $ sudo nano /etc/modprobe.d/alsa-base.conf

Falls jetzt ein leeres Script öffnet, hat die .conf-Datei noch nicht existiert und man muß die folgenden Zeilen eingeben:

options snd_usb_audio index=0
options snd_bcm2835 index=1
options snd slots=snd-usb-audio,snd-bcm2835

Mit "control+O" wird gespeichert und mit "control+X" kann der Editor beendet werden. Jetzt ist das System zu rebooten. Nach dem Neustart kann in der Konsole nochmals mit:

pi@retropie:~ $ cat /proc/asound/modules

die Reihenfolge der Module überprüft werden. Die sollte jetzt so aussehen:
0 snd_usb_audio
1 snd_bcm2835

Jetzt sollten in der Emulationstation wieder Töne zu hören sein. Diesmal aber ohne Rauschen und kristallklar :D

Fernsehen mit Aufnahme über IPTV mit Raspberry und A1

Als Kunde des A1 IPTV - Angebotes bekommt man ein A1 DSL - Modem samt einer A1 TV-Box. Diese Kombination funktioniert natürlich einwandfrei. Möchte man den Funktionsumfang erweitern und beispielsweise eine MINIX NEO - Box als Streaming Client betreiben, so bietet sich hier die bekannte Software "KODI" an, die für alle möglichen Hardwareplattformen und Betriebssysteme erhältlich ist.

TV-Variante ohne Server, ohne Aufnahme und Timeshift

Die A1 TV - Box kann man direkt gegen die MINIX Box ersetzen. Auf der Mini-Box läuft ein Android Betriebssystem. Unter kodi.tv kann man sich den Client herunterladen und auf der Mini Box installieren. Dann ist noch unter SYSTEM -> STETTINS -> ADDONS -> PVR clients auszuwählen.
Dort findet man den PVR IPTV Simple Client der zu installieren ist. Unter Konfiguration ist der Pfad zu einer .m3u - Liste anzugeben. Die m3u Liste sollte einfacher weise in einem lokalen Ordner (z.Bsp. Downloads) abgelegt werden.
Die .m3u - Datei beinhaltet die IP-Adressen mit den Streaming-Links und Sendernamen und sieht für die Basissender von A1 so aus:
[c]#EXTM3U

## A1TV_Basis, Stand: Nov. 2015
## KODI

#EXTINF:-1 tvg-num="1" tvg-logo="609",ORF eins
rtp://@239.2.16.1:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="2" tvg-logo="625",ORF 2-W
rtp://@239.2.16.2:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="3" tvg-logo="671",ATV
rtp://@239.2.16.3:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="4" tvg-logo="4",PULS 4
rtp://@239.2.16.4:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="5" tvg-logo="227",Servus TV
rtp://@239.2.16.11:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="6" tvg-logo="5",SAT.1 Austria
rtp://@239.2.16.5:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="7" tvg-logo="7",ProSieben Austria
rtp://@239.2.16.7:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="9" tvg-logo="6",RTL Austria
rtp://@239.2.16.6:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="10" tvg-logo="75",A1 TV Plus-Info
rtp://@239.2.16.10:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="14" tvg-logo="672",ATV 2
rtp://@239.2.16.91:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="18" tvg-logo="574",Das Erste
rtp://@239.2.16.16:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="19" tvg-logo="642",ZDF
rtp://@239.2.16.17:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="22" tvg-logo="611",ORF III
rtp://@239.2.16.29:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="23" tvg-logo="578",3sat
rtp://@239.2.16.21:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="27" tvg-logo="612",ORF SPORT +
rtp://@239.2.16.78:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="34" tvg-logo="709",gotv
rtp://@239.2.16.36:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="66" tvg-logo="617",ORF 2-B
rtp://@239.2.16.65:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="67" tvg-logo="618",ORF 2-K
rtp://@239.2.16.66:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="68" tvg-logo="619",ORF 2-NÖ
rtp://@239.2.16.67:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="69" tvg-logo="620",ORF 2-OÖ
rtp://@239.2.16.68:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="70" tvg-logo="621",ORF 2-S
rtp://@239.2.16.69:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="71" tvg-logo="622",ORF 2-St
rtp://@239.2.16.70:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="72" tvg-logo="623",ORF 2-T
rtp://@239.2.16.71:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="73" tvg-logo="624",ORF 2-V
rtp://@239.2.16.72:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="92" tvg-logo="724",Melodie TV
rtp://@239.2.16.37:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="94" tvg-logo="738",Bibel TV
rtp://@239.2.16.81:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="95" tvg-logo="725",K-TV
rtp://@239.2.16.82:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="105" tvg-logo="726",RTS Sat
rtp://@239.2.16.63:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="120" tvg-logo="719",Okto
rtp://@239.2.16.34:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="121" tvg-logo="85",Schau TV
rtp://@239.2.16.83:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="122" tvg-logo="86",RT24
rtp://@239.2.16.84:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="123" tvg-logo="87",P3 TV
rtp://@239.2.16.85:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="124" tvg-logo="88",WNTV
rtp://@239.2.16.86:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="125" tvg-logo="89",LT1
rtp://@239.2.16.87:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="127" tvg-logo="91",KT1
rtp://@239.2.16.89:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="128" tvg-logo="92",N1
rtp://@239.2.16.90:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="129" tvg-logo="142",Kärnten TV
rtp://@239.2.16.112:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="130" tvg-logo="143",Tirol TV
rtp://@239.2.16.109:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="132" tvg-logo="141",HT1
rtp://@239.2.16.114:8208
#EXTINF:-1 tvg-num="133" tvg-logo="211",Mühlviertel TV
rtp://@239.2.16.113:8208[/c]

Jetzt muss nur mehr "Settings" -> "TV" der "Enabled" Button 
gecheckt werden und die Wiedergabe der TV-Kanäle sollte funktionieren. 
Mit dieser Methode ist stellt die Android Box einen IPTV Client dar, der
 die Streaming Links direkt abspielt. Da kein Server im Hintergrund 
läuft, ist es auch nicht möglich Timeshift oder Aufnahmen von Sendungen 
zu realisieren.

TV - Variante mit Server, Timeshift, EPG und Aufnahme

 

Um diese Funktionen zu erhalten, muss in heimische Netzwerk ein IPTV Server integriert werden. In meinem Fall habe ich einen Raspberry Pi2 für diesen Zweck konfiguriert.
Folgende Komponenten benötigen wir dazu:
  • Raspberry Pi2 (an das heimische Netzwerk angeschlossen)
  • Micro SD Karte mit 8GB
  • eine externe Festplatte oder USB-Stick als Speicher für die Aufnahmen
  • das Softwareimage XBIAN und einen Imageextractor
  • (für den Mac gibt´s diese Version: ApplePi-Baker)
Ist alles heruntergeladen, so beginnt man mit dem Extrahieren des Images auf die Speicherkarte. Dazu startet man die Software win32diskimager.exe und wählt den Pfad zur Image-Datei. (die nennt sich in diesem Fall: XBian_Latest_rpi2.img). Dann ist die Speicherkarte einzulegen und der zugeordnete Laufwerksbuchstabe auszuwählen. Danach kann der Schreibvorgang mit "Write" gestartet werden. ACHTUNG: Das gewählte Laufwerk wird mit dem Image ausgestattet. Hier unbedingt sichergehen, dass nicht ein falsches Laufwerk ausgewählt wird. Nach ein paar Minuten ist die SD-Karte fertig beschrieben und kann in den Raspberry PI eingesteckt werden.
Jetzt kann man den Raspberry PI an einen Monitor, Keyboard, LAN und per Micro-USB an eine 5V/2A Versorgung anschließen. Er wird jetzt booten. Es startet das Script: raspi-config, das bequem mit dem Keyboard bedient werden kann. Hier wird als erstes der tvheadend - Server installiert:
Zunächst wählt man "Packages" aus und bestätigt.
 dann scrollt man bis zur Kategorie "video" und bestätigt wiederum.
hier ist nun tvheadend auf "Yes" zu setzen und wieder zu bestätigen. Jetzt beginnt der Download des Paketes und die anschließende Installation. Ist der Prozess beendet, so ist das raspi-config script zu beenden und in die bash zu gehen. Der default Login lautet: xbian und das Passwort: raspberry
Zunächst sind noch alle Updates und Upgrades durchzuführen:
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
Als nächstes macht es noch Sinn, die IP Adresse des Raspberry PI zu kennen, die er vom DHCP Server des Routers zugewiesen bekommen hat. Die müssen wir ja wissen, wenn wir auf den TV-Server Zugriff haben wollen. Dazu gibt man einfach folgendes ein:
ifconfig
Als Antwort erhält man dann folgende Infos zum Ethernet - Anschluss. In diesem Fall eth0:
  

Wie man sieht, ist in diesem Beispiel die Adresse 10.0.2.15 zugewiesen worden. Mit dieser Information können wir den Raspberry Pi nun neu starten und an einem Client-Computer mit dem Setup von TVHeadend fortfahren.
sudo reboot
Nach dem Neustart sollte der Raspberry tvheadend-Server jetzt auf einem Client-PC erreichbar sein. Dazu öffnet man einen Webbrowser und gibt in der Adresszeile folgende Adresse ein: http://10.0.2.15:9981
Jetzt muss folgendes zu sehen sein:
Wir suchen und klicken auf den TAB "Konfiguration". Hier geben wir ein paar allgemeine Einstellungen ein: den Servernamen (bei mir hier einfach Tvheadend); den Ansichtsmodus stellt man auf "Experte". Die restlichen Einstellung belässt man auf default. Unter Spracheinstellungen ist "German" zu wählen. (oder was auch immer gewünscht wird). Die Webbenutzeroberfläche ist im default Modus auch ganz schön. Wer auch noch Senderlogos haben will, der stellt unter "Picon" wie folgt ein:
  
Nach all den Einstellungen nicht vergessen auf "Speichern" zu klicken. Jetzt kommt die eigentliche Arbeit: Das Editieren der Senderliste. Hierzu erstellt man als erstes ein "Netzwerk". Unter den Tabs: Konfiguration -> DVB-Inputs -> Netzwerke legen wir ein neues "Netzwerk" (eigentlich TV-Netzwerk) an.

Mit "Hinzufügen" öffnet sich ein Fenster in dem man "IPTV Network" auswählt. Bestätigt man das so öffnet sich ein weiteres Fenster. Hier nimmt man ein paar wenige Einstellungen vor. Sinnvoller Weise benennen wir das Netzwerk A1TV.
 Mit "Speichern" werden die Einstellungen abgeschlossen. Jetzt klickt man auf den TAB "Muxes". Hier müssen alle Sender angelegt werden. Diese Arbeit muss man sich einmal antun. (Es gibt dann aber die Möglichkeit, über die Konsole die config-Dateien vom Server zu sichern - dazu später aber mehr)
 In dem Bild ist die fertige Mux-Tabelle zu sehen. Mit "Hinzufügen" wird ein neuer "MUX" (Signalquelle) hinzugefügt. Hier wählt man aus den verfügbaren Netzwerken A1TV (das, das wir vorher angelegt haben) aus.

 Im sich jetzt öffnenden Fenster ist unter URL die Streaming - Adresse vom jeweiligen Sender einzugeben (hier z. Bsp.: rtp://239.2.16.21:8202 für 3sat). In Mux-Name ist der Sendername einzugeben.

Danach auf "Speichern" drücken und mit "Hinzufügen" den nächsten Sender konfigurieren. Hat man die mühevolle Arbeit dann getan und alle Sender eingegeben, so müssen die Muxes einem Service/Kanal zugeordnet werden. Das ist die eigentliche Senderliste, die der Server dann den Clients zur Verfügung stellt. (Ein MUX muss jetzt nicht unbedingt eine IP-Streaming Adresse sein, sondern kann auch aus einem Sat-, oder DVB-T Empfänger kommen. Da hier in einer Signalfrequenz mehrere TV oder Radioprogramme per Multiplexverfahren (eben MUX) übertragen werden. Darum ist die Bezeichnung MUX für IP-Adressen hier vielleicht etwas verwirrend). Das Zuordnen der Services geschieht im TAB "Services". Hier einfach auf "Services zuordnen" -> "alle Services zuordnen" klicken und warten bis der Prozess abgeschlossen ist. Nun kann ein erster Test erfolgen.

Links neben den Kanalnamen ist ein kleiner "Play-Button" zu sehen. Ist das VLC-Player-Plugin im Browser installiert, so wird beim Anklicken des Buttons ein Wiedergabefenster geöffnet, das den aktuellen Stream anzeigt.



EPG und Senderlogos

Weiter geht´s beim Konfigurieren nun mit dem elektronischen Programm Guide (EPG). Hier muss ein wenig getrickst werden. Aus diversen Foren und Anleitungen im Web habe ich eine für mich funktionierende Konfiguration zusammengestellt. Wir beginnen im Tvheadend-Server unter Konfiguration -> Kanal/EPG -> EPG-Grabber Module mit den Einstellungen.


 Hier ist der interne Grabber "XMLTV: Sweden (TVZon)" zu aktivieren. Danach wieder auf Speichern drücken.
Danach müssen wir wieder auf den Raspberry PI in die Konsole. Man macht das entweder vom Client-PC aus über ein Terminal (z. Bsp. Putty) oder direkt am Raspberry PI, wenn dieser noch an Keyboard und Monitor angeschlossen ist. Die folgenden Anleitungen stammen von https://github.com/Bronkoknorb/a1tv-helpers
Ist die Konsole, am besten als root-admin geöffnet, so installiert man zuerst ruby und die dazugehörigen libraries.
sudo apt-get install ruby ruby-dev
sudo gem install rest-client
Als nächstes benötigt man xmltv:
sudo apt-get install xmltv-util
sudo su hts
tv_grab_se_tvzon --configure
Nach der letzten Eingabe fragt das Konfigurationsscript des Grabbers nach folgenden Informationen:
  • Root-URL for grabbing data (hier http://xmltv.xmltv.se/channels-Austria.xml.gz eingeben)
  • Directory to store the cache:  /home/hts/.xmltv/cache
  • Select Channels : Hier all auswählen
Jetzt muss der TVheadend - Service neu gestartet werden:
sudo service tvheadend restart
Jetzt kann wieder auf das Webinterface von TVheadend gewechselt werden. Im EPG-Grabber TAB kann jetzt noch die Zeit zum Synchronisieren der EPG Datenbank ausgewählt werden.

 Jetzt ist der Server soweit fertig konfiguriert und die Clients können eingerichtet werden. In meinem Fall habe ich auf der MINIX NEO X8 Android Box ein Kodi installiert. In der Liste Addons -> PVR-Addons ist unter vielen auch ein TVHEADEND Addon gelistet. Dieses wird installiert. Alle anderen PVR-Addons müssen deaktiviert werden.

 In den Client Einstellungen ist lediglich noch die IP Adresse des Raspbery PI anzugeben. Die Ports sind default (9981). Wenn beim TVheadend Server kein eigener User angelegt ist, so brauchen wir auch im Client unter user und pass nichts einzutragen.
Jetzt fehlt nur mehr die Aufnahmefunktion am Server. Hierzu begeben wir uns wieder in das Webinterface vom Server. Unter Konfiguration -> Aufnahme sind die abgebildeten Einstellungen zu machen:
 Ich habe hier das default profile editiert. Wichtig ist der Aufnahmedateipfad. Steckt am Raspberry PI ein externer USB-Datenträger, so kann dieser für die Aufnahme verwendet werden. (In der Xbian Konsole kann man sich den Datenträger entsprechend vo

rbereiten und Verzeichnisse erstellen). Die Einstellungen sind weitgehend selbsterklärend....

Das Buch zum Blog


Da nicht jeder die Möglichkeit besitzt, einen Computer oder Tablet mit Internetzugang benutzen zu können, habe ich mir gedacht, warum nicht die Sammlung an Blog-Beiträgen zu Papier bringen. Natürlich wäre die einfachste Möglichkeit das zu bewerkstelligen, Beitrag für Beitrag auszuwählen direkt vom Webbrowser mit einem Drucker zu drucken. Das wollte ich aber schöner machen. Auf die Idee haben mich die Fotobücher gebracht, die zur Sommer- und Urlaubszeit ja immer stark beworben werden. Hier kann man ja einfach über einen online Editor seine Fotos hochladen, bearbeiten, arrangieren und danach daraus direkt ein Fotobuch drucken lassen.


So etwas, dachte ich mir, muss es ja auch für Weblogs geben. Also auf den Webseiten der Fotobuchhersteller gesucht, aber hier war nichts zu finden. Der Schwerpunkt liegt eindeutig im Bereich der Bilderwelt. Also habe ich mich weiter auf die Suche gemacht und bin bei einem Verleger/Drucker fündig geworden. Die Firma nennt sich "epubli" (http://www.epubli.de/), hat den Sitz in Deutschland und wirbt mit dem Slogan: "Eigenes Buch drucken, Buch binden und Buch veröffentlichen". Voraussetzung dafür ist ein vollständig formatiertes PDF-Dokument, das dann einfach hochgeladen werden kann. Im Webformular von epubli kann man unterschiedlichste Formate und Papiersorten auswählen, auch ob in Farbe oder Schwarz-Weiß gedruckt werden soll. Der Umschlag kann in Hardcover oder Softcover gewählt werden. In meinem Fall habe ich mich für einen Farbdruck in DIN A5 mit 90g Papier entschieden. Das Cover ist ein Softcover.
Das Buch beinhaltet ca. 80 Blogbeiträge und ebenso viele Bilder aus den Beiträgen. So ist ein übersichtliches und angenehmes „Offline-Blättern“ möglich. Die Kosten für den Druck eines Buches mit Versand betragen ca. 48 Euro.

Das Erstellen und Formatieren habe ich mit Word gemacht und die fertige Version als PDF gespeichert. Um den Inhalt des Blogs als doc-files zu erhalten muss aus Wordpress zuerst ein XML-Export des gesamten Inhalts gemacht werden. Dieser kann dann mit dem kleinen Tool „wordpress2doc“ in ein Worddokument konvertiert werden. (Ich habe im Beitrag „ Von Wordpress zu Word.doc“ darüber berichtet. Jetzt braucht man NUR mehr das Format in Word anzupassen. Das ist auch die meiste Arbeit und dauert einige Tage – da es in diesem Fall 322 Seiten geworden sind…